Die Gründer von AnanDao

Unser Wunsch ist es, Menschen zu einem gesunden Leben zu inspirieren, Freude zu wecken und Faszination sowie Hingabe zur Bewegung näher zu bringen. Mit der Schaffung von AnanDao haben wir ein gesamtheitliches Konzept entwickelt, das dem modernen Menschen auf Basis traditioneller Methoden ermöglicht, körperliche Stärke zu gewinnen, geistige Ruhe zu erleben und das ursprüngliche, natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen.
Noa und Ralf Peekel


2004 haben Noa und Ralf Peekel einen magischen Ort in China entdeckt, Die heiligen Berge von Wudang.
Nach Ihren ersten Besuch in Wudang haben Noa und Ralf, den ZenGarden, Zentrum für Kampfkunst und Yoga in Hockenheim gegründet.
Heute ist Wudang UNESCO Welterbe und Zentrum für Wudang Kampfkunst und daoistische Philosophie.
Noa und Ralf verbringen in Wudang einen Monat im Jahr, um neue Inspiration und Wissen zu schöpfen.
Durch die gemeinsame Faszination für Yoga und Kampfkunst, sowie das langjährige Studium der Auswirkungen von Bewegung und Ernährung auf Körper und Geist ist über die Jahren das System AnanDao entstanden.
Seitdem geben wir Workshops, Seminare, Vorträge, Retreats und Erlebnisreisen um die Welt.
Unser Spezialgebiet ist Heilung durch Bewegung mit speziellen Lösungen wie Burnout, Rücken, Schlaff und Stressbewältigungsprogramme.

Interview mit den AnanDao-Gründer Noa und Ralf Peekel

Warum habt ihr AnanDao gegründet?

Als wir vor 10 Jahren begonnen haben zusammen zu üben, - ich mit Noa Yoga und sie mit mir Qi Gong und Tai Chi - hat sich eine große Liebe für das "andere" System entwickelt. Wir haben beide festgestellt, wieviel das "andere" System, die andere Kultur uns geben konnte und haben das wirklich sehr genossen. In den Jahren, in denen wir Lehrer für Yoga, Qi Gong und Tai Chi ausgebildet haben, saßen wir oft zusammen und haben die Weisheiten und Fundamente der einzelnen Systeme gegeneinander gehalten. Dabei haben wir bemerkt, wie unterschiedlich die Herangehensweisen der verschiedenen Kulturen sind, aber auch wie viele Gemeinsamkeiten es gibt, um letztlich das gleiche Ziel zu erreichen. Das gab uns zu denken. Daneben natürlich unsere vielen Reisen zu unseren Lehrern in Indien und China, wo wir an der Quelle erfahren haben, wie dort geübt und unterrichtet wird. Gleichzeitig fiel uns auf, wie schwer es Leuten aus dem Westen fällt, in dieser Weise zu üben. Im Westen treffen wir auf ganz andere Lebensweisen. Jeder hat einen vollen Alltag mit Familie und/oder Karriere, der ein Üben meist nur am Abend zulässt. Wir haben andere Ziele und andere Umstände, die unser Leben hier ausmachen. Da wollten wir ansetzen und etwas schaffen, was mehr auf unsere westlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Was ist der Vorteil gegenüber den reinen Formen von Qi Gong, Tai Chi oder Yoga-Asanas?

Jedes der genannten Systeme ist eine Welt für sich. Wir im Westen kennen oft nur einen kleinen Teil davon. Aber man kann sagen, dass man Weichheit in den Yoga-Asanas nur bedingt finden wird, Beweglichkeit und runde Bewegungen dringen in die kleinen Gelenke oft nicht vor. Qi Gong hat oft sehr viel Sanftheit, aber fördert weniger die körperliche Stärke, arbeitet mehr im Innern als dem physischen Körper. Tai Chi - so wie ich es gelernt habe - hat eigentlich alles, aber... Wudang Tai Chi ist einzigartig und als solches erst wenig verbreitet. Die Formen sind nicht einfach und erfordern regelmäßiges Üben. Du kannst nicht diese Woche zum Üben kommen, dann zwei Wochen keine Zeit haben. AnanDao gibt dir die Möglichkeit, die Essenz dieser Systeme zu üben und von beiden Welten zu profitieren.

Wie kann man z.B. nach einen Retreat die Praxis von AnanDao weiter in sein Leben integrieren? Muss der Kurs aufgefrischt werden? Wann?

Unser Retreat soll zunächst einen Haltepunkt in Deinem Leben darstellen, indem wir die Lust auf körperliches Üben wieder wecken. Wir erarbeiten zusammen, warum es wichtig ist, innere Energie zu sammeln und zu kultivieren und wie man das tut. Dabei handelt es nicht nur um beflügelte Worte, sondern es resultiert in spürbaren Veränderungen. Die Kunst besteht schließlich darin einen Ablauf für sich mitzunehmen und nicht alles auf einmal lernen zu wollen, um dann letztlich nichts richtig mitzunehmen. Darin unterstützen wir die Teilnehmer auch. Wir haben unsere erste DVD und Online-Videos für 2014 geplant, so dass man auch danach den Ablauf, der auf die individuelle Problematik des Alltags passt, mit uns üben kann. Ein Retreat sollte man mindestens einmal im Jahr machen. Einfach um sich selbst wieder zu justieren und festzustellen, was einem wichtig ist im Leben. Wo man körperlich und seelisch steht. Eine Woche am Strand liegen bringt einen da oft nur bedingt weiter.

Warum ist AnanDao auch gut für Manager und Führungskräfte?

In meiner Zeit als Unternehmensberater habe ich versucht, meinen international agierenden Kunden nahezubringen, dass sie zu allererst sich und dann erst ihre Lieferanten organisieren müssen. Der Manager von heute muss nicht nur sich, sondern auch seine Mitarbeiter entsprechend einsetzen und leiten. Gerade als Führungskraft ist es wichtig zu verstehen, wo die eigenen Grenzen liegen und wie ich mich möglichst effektiv in diesen bewegen kann. Man hat an sich und andere hohe Anforderungen und ist oft sehr enttäuscht, wenn diese nicht erfüllt werden. Da hilft es enorm zu verstehen, wie man selbst und die Mitarbeiter funktionieren. Nur dann kann man als Manager entsprechende Jobs verteilen bzw. unterstützen, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Diese Thematik wird in den AnanDao-Managerseminaren besonders intensiv geschult. In allen anderen Veranstaltungen und Retreats werden wir das nur oberflächlich behandeln.

Warum sollte man AnanDao unbedingt ausprobieren?

Es ist ein System, das auf unsere westlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist, ohne den Ursprung zu verfälschen. Darauf haben wir großen Wert gelegt. Abgespeckte Versionen von fernöstlichen Systemen gibt es schon genug. Nach der ersten Erfahrung mit AnanDao wird dem Teilnehmer schnell klar, was er damit für sich erreichen kann. Wie man effektiv seinen Alltag und seine Leistungsfähigkeit verbessern kann.